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Dienstag, 19. März 2013

Das Geld liegt auf der Straße..

...also, in Irland hab ich ja schon einige Regenbogen gesehen, aber ich hab's nie bis an's Ende geschafft, um nach nem Pott voll Gold zu schauen. Ist hier aber auch gar nicht notwendig, weil das Geld einfach auf der Straße liegt. Ich hab noch nie so viele Münzen gefunden wie auf irischen Gehwegen - und es ist nicht so, dass sich hier meine Haltung geändert hat, sodass ich gebückter gehe o.ä. Ich meide hier auch keinen Augenkontakt und hier gibts auch nicht mehr Ekelschnecken oder Regenwürmer, sodass ich vermehrt auf die Straße starre.
Meine Theorie wird übrigens auch von anderen Leuten unterstützt (sowohl von deutschen Besuchern als auch von internationalen Kommilitonen)..^^
 
Ich weiß nicht, wann ich damit angefangen habe, das gefundene Kleingeld zu sammeln. Wahrscheinlich Ende Oktober/Anfang November und ich hab auch nicht immer dran gedacht, das Geld in mein Becherchen zu packen, aber hier ist alles, was ich so in den letzten Monaten gefunden hab (~2,50€ und 0,51£)
(jetzt ist es übrigens fast weg, weil ich Kleingeld für den Bus gebraucht habe..:') )

Die neue Theorie zu Kobolden: warten die gar nicht am Ende eines Regenbogens, sondern laufen mit ihren Töpfen voll "Gold" durch die Straßen und verlieren dabei Kleingeld?

Haben Iren mehr Löcher in ihren Hosen/Jackentaschen als Kontinentaleuropäer?

Ich frag mal Galileo Mystery!

(..merkt man, dass ich gerade eigentlich an meinem ersten Essay arbeiten sollte..? ;) )

Mittwoch, 13. Februar 2013

Pancake Tuesday

Huhu!
 
Erfolgreich dem Karneval entgangen in diesem Jahr. YES! ;) So, bevor's ab morgen an's Fasten geht, ist es in Irland Brauch, Pfannkuchen zu essen. Dem Brauch haben wir uns heute angeschlossen und Pfannkuchen gemacht. Besonders aufregend für die Amerikaner, die sonst nur American pancakes gewöhnt sind. :) Traditionell isst man die übrigens mit Zitrone und Zucker. Sehr zu empfehlen!
 
So, happy pancake Tuesday!
 
reading the instructions

frische Eier vom Markt auf dem Campus

Shannons erster European pancake! Und wie immer: der erste wird einfach nix

Katherines erster Versuch :)

alter Hase im European pancake business ;)


 

Donnerstag, 27. September 2012

Gute Neuigkeiten

Ihr Lieben!
 
Eine gute Nachricht! Ich muss nicht ins Limericker Drogengeschaeft einsteigen, oder auf Versorgungspakete mit Essen von zu Hause warten: heute ist die erste Auslandsbafoeg-Zahlung auf meinem Konto eingegangen! :) Weg mit den trockenen Nudeln und her mit dem Kaviar!
 
Auch das Laptop-Problem hat bald ein Ende. Marie bringt mir naechste Woche mein Netbook mit (das ist zwar auch nicht mehr ganz in Ordnung, weil der screen einen argen Pinkstich hat, aaaaber das wird auf jeden Fall erst mal reichen!) :)
 
Heute feiert die Uni uebrigens 40jaehriges Bestehen und befindet sich gerade im Ausnahmezustand - hier wird richtig gefeiert!
 
Zudem (und das ist nicht weniger wichtig ;) ) ehrt man an diesem heutigen Tag einen wichtigen Mann in der irischen Geschichte: Arthur. Der Erfinder des Guinness. ;)
 
So, happy Arthur's Day everyone and happy birthday to the University of Limerick!
 
 

Samstag, 8. September 2012

Orientierungstag #2 (Freitag)

[wird praktisch übersprungen, weil zu langweilig! (zumindest der offizielle Teil an der Uni am Vor-/Nachmittag)]
Der Abend hingegen war herrlich! Die International Society (also die Studierenden der Universität Limerick) veranstaltet jeden Freitag eine International Party in dem beliebtesten Pub auf dem Campus: The Stables (den Namen werdet ihr hier wahrscheinlich noch häufiger zu lesen kriegen..;) )
Gestern wurden wir alle mit Namensaufklebern versehen und zum "Speeddating" geschickt. Alle drei Minuten musste man zu einer anderen Person gehen und ein Gespräch führen, also praktisch immer die gleichen Fragen stellen/beantworten.."Hallo, woher kommst du?" "Wo lebst du hier?" "Was studierst du?"..;) aaaber ich muss sagen, dass man so doch viele neue Bekanntschaften schließt und sich mit der einen oder anderen Person noch nach abgelaufener Zeit unterhält. :) Der Pub hat übrigens nur so bis 1.00 Uhr auf, was eigentlich irischer Standard ist. Meine Mitbewohnerin Caitriona ist immer ziemlich begeistert, wenn sie hört, dass man in anderen Ländern in Europa auch länger feiern kann.. :D
Ein sehr gelungener erster Freitag in Irland!

Lydia (Frankreich)

Freitag, 7. September 2012

Orientierungstag #1

hey!

heute standen die ersten obligatorischen Veranstaltungen auf dem Programm. Um 9.00 Uhr ging es mit einem Treffen der ganzen ERASMUS-Leute los. Die Koordinatorin der Auslandsstudenten an der University of Limerick hat uns einige Sachen zum Aufbau der Module, der Erstellung des Stundenplans und wichtigen Aspekten des Studentenlebens erklärt. Rund 300 ERASMUS-Studenten sind in diesem Jahr an der UL (..aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark, den Niederlanden, Österreich, Ungarn...) und ich fand es ganz cool, die alle versammelt in einem Hörsaal zu sehen. Viele davon wird man auf einigen Veranstaltungen wohl auch immer wieder treffen. Insgesamt war es ein recht anstrengender Tag, weil man einfach so viele Informationen kriegt und so viele neue Leute kennenlernt und wir knapp 9 Stunden über den Campus gelaufen sind. Aaaaber Limerick zeigt sich immer noch von der besten Seite, was das Wetter betrifft. Strahlend blauer Himmel, keine einzige Wolke und über 20°C. Die Iren betonen die ganze Zeit, dass wir das Wetter genießen sollen, solange es noch so gut ist - und das tun wir auch! Außerdem bedanken die sich immer bei uns (wohl eher bei den Südeuropäern), weil "wir das gute Wetter mitgebracht haben".. ;)
Heute habe ich - zum ersten Mal in meinem Leben - einen anständigen Studierendenausweis gekriegt! ;) Einer aus Plastik! Mit FOTO! Den Luxus kenne ich aus Wuppertal (und auch Düsseldorf!) nicht. ;) Hier mal ein Foto davon:

(nein, ich bin neuerdings nicht gelb im Gesicht, die Druckqualität ist einfach scheiße! :D )

 Am Abend wurde uns Studenten (und nicht nur den ERASMUS-Leuten, sondern auch den "study abroad" students -Studenten aus Asien+Amerika und solche aus dem Ausland, die länger als ein Jahr bleiben) ein Essen ausgegeben. 900 (!) hungrige Leute, die zur Essensausgabe stürmen. Verletzt wurde niemand. ;)
 Morgen geht das Orientierungsprogramm weiter - Englischtest, Infos über die Bank, Kennenlernen der verschiedenen "clubs and societies" (also Sportclubs und "Interessensvereine"), Vorstellung der Bibliothek usw.
Etwas Freizeit-Sportprogramm hab ich schon getestet. Vor zwei Tagen war ich mit ein paar anderen ERASMUS-Studenten in der Schwimmhalle (Die Iren sind ganz stolz auf ihren "pool" und halten es für was ganz Besonderes, dass das Becken 25m x 50m lang ist. Deutscher Standard, oder? :D In Irland wohl normalerweise 25m x 25 (oder weniger)m). Insgesamt scheint die Uni sehr auf Sport ausgerichtet zu sein. Die Sporthalle ist super ausgestattet und auch die outdoor-Plätze sehen auch toll aus! Irgendwas werde ich hier wohl auch machen müssen..;) Jetzt muss ich mir aber erst mal noch ein Fahrrad kaufen, damit ich nicht 20 Minuten zum Lidl laufen muss..^^
Der Lidl ist hier übrigens super! Preislich wohl auch die günstigste Möglichkeit und gar nicht so viel teurer als in Deutschland (Milchprodukte sind nur etwas überteuert!).


Hey, AmerikanerInnen sind tatsächlich so schlimm wie jeder immer sagt. ^^ 1. sie kennen dich einen Abend, sagen dir, dass du die beste Freundin bist (haha..aaafffig! :D ) und kennen dich am nächsten Tag nicht (peeeinlich!) und 2. [/Pauschalisierung an] sind viele echt, echt doof! [/Pauschalisierung aus].. that's gonna be great fun with those American girls! :D sorgt auf jeden Fall für Entertainment und Gesprächsstoff..mihi.
Oh, wo wir gerade mal bei stereotypes und Pauschalisierungen sind: Iren saufen tatsächlich wie Löcher! Und irische Mädels gehen am liebsten als Barbie verkleidet feiern... Und Iren sind furchtbar hilfsbereite Leute (hab ich schon erwähnt und werde ich wahrscheinlich auch 1000x erwähnen, weil's einfach toll ist).

Insgesamt war die Woche bis jetzt super und ich freu mich auf die kommenden Tage!

word of the week: film. (hier ausgesprochen wie fil-em <3 )
promise of the day: Fotos von meinem Zimmer folgen noch! Die, die ich letztens mit meiner Kamera geschossen habe, sind irgendwie doof. Bald,bald!

Dienstag, 4. September 2012

Hallö,
oh Gott! Es gibt Iren, die einfach unglaublich schwierig zu verstehen sind! Heute habe ich einen im Pub getroffen und es war fast unmöglich, sich anständig mit ihm zu unterhalten, ohne eben ständig "Ehm..pardon?" "Oh, can you repeat that, please..?" sagen zu müssen.^^
Ich hab übrigens zwei meiner drei Mitbewohner kennen gelernt (mja, ich werde nur drei Mitbewohner haben, weil bei der Buchungsbestätigung ein kleiner Fehler unterlaufen ist und ich nicht für ein 8-Zimmer-Haus bezahlt habe, sondern für ein 4er-Haus). Finde ich letztendlich in Ordnung, weil sich so dann immer nur 2 Leute ein Bad teilen müssen und im 4er-Haus gibts es immerhin vier Stühle am Esstisch - im 8er-Haus sind's nur sechs..Süß auch, dass alles auf die Anzahl der Personen abgezählt ist. 4 Leute, vier Teller, vier Messer..usw. Wer mich also besuchen kommen will, wird gebeten, Teller, Messer, Gabel und Löffel mitzubringen..;) :D
Die beiden Mitbewohner, die ich bisher getroffen habe, kommen aus Irland und sind wirklich sehr lieb und hilfsbereit! Generell habe ich bis jetzt einen super Eindruck von den Iren, die sich nicht vor fremden Menschen scheuen - ganz im Gegenteil! Dann soll in unserem Haus noch ein Franzose leben, aber den habe ich noch nicht getroffen. Der muss heute am späten Nachmittag eingezogen sein und ich war eigentlich nur für wenige Stunden zu Haus. Die erste Nacht war übrigens super. Ich hab geschlafen wie ein Stein und bin heute dann mit nem Muskelkater in den Armen aufgewacht..^^ das Gepäck war einfach zu schwer! :D
Ich habe schon so einige Erasmus-Studenten kennen gelernt und es werden täglich mehr. Leute aus den unterschiedlichsten Ländern (überraschend viele aus Frankreich!). Das Semester hat ja noch nicht angefangen und die Orientierungstage beginnen für uns foreign students ja auch erst am Donnerstag, deshalb wird es hier nach und nach die nächsten Tage noch etwas voller werden. Das "Studentendorf" ist nämlich noch recht ruhig.
So, mehr (und möglicherweise dann auch mal Fotos!) gibts bald! :)
Au revoir! (ja, ich hänge zu viel mit Franzosen rum!)